Am 25.12. ging es mit Air Asia zurueck nach Bangkok - wieder einmal, aber ok, die Stadt ist cool und man gewoehnt sich an alles. Diesmal sind wir in der Naehe der Shopping Malls abgestiegen - die letzten Kroeten verprassen. Morgen endet unser Thailand-Aufenthalt bereits wieder. 6 Wochen sind verstrichen, schnell, viel zu schnell. Es ist als waeren wir gestern erst angekommen. Jedoch trotz des weinenden Auges sehen wir nach vorn, sehen wir die Vielfaeltigkeit Australiens und all die aufregenden Dinge, die wir hoffentlich erleben werden.
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Chapter 2: Thailand - Krabi ein Nachtrag...
Da wir erst fuer den 23.12.07 die Ueberfahrt nach Phuket und das dortige Guesthouse gebucht hatten, entschlossen wir uns, die erste so wirkliche Touri-Tour zu machen - genannt die 4-Island-Tour.
Auf der Pritsche eines Pickups wurden wir am Morgen des 22.12.07 zu dem ca. 20 km Ao Nang Beach
Aber die Tour sollte nicht so billig sein, wenn nicht ein Haken dabei gewesen waere: der Motor streikte - wieder einmal. Mit letzter Kraft schaften wir es gerade noch auf die 1. Insel. 1,5 h Pause... WIR betrachteten die Insel, sonnten uns und schwammen, SIE reparierten. Und so ging es zur Insel 2 und Insel 3 um anschliessend - ein wirkliches Highlight und das trotz des billigen Preises - die 4. Insel und somit einen der 10 schoensten Straende nicht nur zu besichtigen... nein wir durften auch darauf laufen und schwimmen - alles inklusive ;-)
Es muss gesagt werden, dass die Tour wirklich schoen war, die Umgebung, die Inseln waren ein Traum, jedoch die hunderte von Booten und daher die tausenden von Touris nicht - es war einfach schrecklich ueberlaufen.
Am naechsten Tag ging es mit dem Minibus nach Phuket. Wir hatten ein Guesthouse ca. 1,5 km vom Strand - aetzend. Zum Glueck sollte es am 26.12. bereits weiter nach Bangkok gehen, denn Phuket ist wie eine andere Welt, nicht Thailand und mind. 4 mal so teuer.
Wie wir Weihnachten verbracht haben, wisst ihr ja bereits... den Wein haben wir noch gefunden... einen 2007er Thai-Wein, den wir direkt am Stand bei Feuerwerk und Reispapier-Lichtern zu Leibe fuehrten.
Montag, 24. Dezember 2007
Sonnige Weihnachtsgruesse
Hallo ihr Lieben,
wir wuenschen euch auf diesem Wege ein besinnliches und schoenes Weihnachtsfest. Ihr wisst ja... es ist das Fest der Liebe und Familie... also bestaeubt die Weihnachtsgans gut mit Muskat... dann klappt das schon mit der Besinnlichkeit;-)
Geniesst die freien Tage und erholt euch gut. Lasst euch reichlich beschenken, geniesst die Familientage und lasst es euch einfach gut gehen!
Wir werden heute abend unser Weihnachtsfest in einem Seafood-Restaurant direkt am Strand feiern und anschliessend mit einer Flasche Wein (die wir hoffentlich noch besorgt bekommen...) am Strand ausklingen lassen.
Falls wir uns nicht mehr hoeren oder lesen sollten wuenschen wir euch auch noch einen guten Rutsch ins Jahr 2008. Lasst es krachen und feiert und feuert schoen!
Freitag, 21. Dezember 2007
Chapter 2: Thailand - Koh Lanta
Nach 2 Tagen Aufenthalt in Krabi sagte das www gutes Wetter voraus und so verliessen wir die Stadt am Morgen des 16.12.07 mit dem Boot in Richtung Koh Lanta. Die Fahrt war angenehm und dauerte etwas mehr als 2,5h.
Koh Lanta ist von der Flaeche her mit Koh Phangan vergleichbar, jedoch wesentlich unberuehrter und hierdurch ungemein schoener. 67% der Insel ist von geschuetztem Wald bedeckt und die gesamte Suedspitze, deren Gewaesser und 15 umliegende Inseln wurden in einen Nationalpark umgewandelt. Wie wir von Einwohnern erfuhren, war die Westkueste von Koh Lanta 2004 ebenfalls von dem Tsunami betroffen. Ca. 50m raste die Welle ins Landesinnere und zerstoerte zum groessten Teil die dortbefindlichen Anlagen, Restaurants, Bars und Cafes. Abgesehen von ein paar einzelnen Ruinen ist davon jedoch nichts mehr zu sehen. In den 80er Jahren wurde die Insel erstmals von Travellern entdeckt, jedoch erst im Jahr 2001 gab es dauerhaft Engergie und 2003 Internet. Daher ist Koh Lanta bisher vom Massentourismus verschont geblieben und man kann es fuer diese bezaubernde Insel nur hoffen, dass es auch weiterhin so bleibt.
Mehr als 90% der ca. 20.000 Einwohner sind muslimisch. Zweimal am Tag, und vor allem frueh morgens, also fuer uns mitten in der Nacht, wurde daher lautstark zum Gebet gerufen. Fuer uns (einen Heiden und einen Christen) echt nervig, denn dieser, sagen wir mal singende Akt, sollte jedesmal ewig andauern. Ansonsten ist die Lebensart eher: versuchs mal mit Gemuetlichkeit, mit Ruhe und Gemuetlichkeit..., also dem Inselleben angepasst. Bob Marley und Reggea praegen die Bewohner und das Strandleben. Wir kamen in dem Lanta Pearl Beach Resort am Long Beach unter. Die Bungalows waren klasse und die Eigentuemerfamilie und deren Angestellte sehr locker und nett. Da kam es auch schon mal vor, dass das Fruehstueck in einem Badetuch serviert wurde, weil er so frueh morgens nicht puenktlich aus dem Bett kam. Der Strand ist ca. 3 km lang und wirklich sehr schoen. Im Gegensatz zur Ostkueste von Thailand war das Meer hier eine einzige riesige Badewanne - sehr warm und so gut wie keine Wellen. Entlang des Strandes saumten sich zwischen den Baeumen kleine und gemuetliche Bungalowanlagen, Restaurants, Bars und Cafes, die am Abend in unterschiedlichen Farben erstrahlten und ihre Musik wiedergaben. Jeden Abend veranstaltete eine andere Bar eine Party wodurch das Vergnuegen auch nicht zu kurz kam. Wir genossen die Zeit, hingen rum, relaxten, sonnten uns, schwammen, schnorchelten, lasen ein Buch, assen und tranken und legten stets die Beine hoch.
Ein besonderes Highlight waren die allabendlichen Sonnenuntergaenge. Rot gluehend stuerzte sich die Sonne ins Meer als wolle sie sich abkuehlen. Der gesamte Horizont schimmerte dabei in herrlichen Rottoenen. Ein wunderschoener Anblick, den wir einst bei einem guten Essen unmittelbar am Strand in einem Art Bambus-Pavillon genossen. Ich weiss nicht, wie viele Bilder Samira Tag fuer Tag von diesem gewiss sentationellen Ereignis machte, aber es muessen sehr viele gewesen sein.
Eigentlich sollte es nach drei Tagen weiter nach Koh Phi Phi gehen. Jedoch entschieden wir uns um, nachdem wir von etlichen Travellern und Einheimischen sowie einigen Bildern gehoert und gesehen haben, dass es nicht wirklich lohnenswert ist. Die Insel soll total ueberlaufen sein, es sollen sich Bungalow an Bungalow reihen, sich hunderte von Speed- und Longtailbooten am Strand tummeln und das Schwimmen nahezu unmoeglich machen und zudem total ueberteuert sein. Wer braucht schon den Strand von "The Beach"...?
Daher blieben wir zwei weitere Tage auf Koh Lanta und entschlossen uns, einen gewiss teuren aber, wie sich herausstellen sollte, sensationellen und unvergesslichen Ausflug nach Koh Rok, einer Insel in dem bereits erwaehnten Nationalpark, zu machen.
Was die Schoenheit und Vielfalt an Pflanzen und Tieren auf Land im Khao Yai Nationalpark war, so stellt die Insel Koh Rok das Pendant fuer die Unterwasserwelt dar. Ich weiss nicht wie man solch eine Schoenheit beschreiben kann. Ich weiss auch nicht, ob man ueberhaupt hierfuer die richtigen Worte finden kann, so unglaublich, so faszinierend, so fremd und doch so wunderschoen war dieses Erlebnis. Wir schnorchelten inmitten eines riesigen, farbenfrohen Korallenriffs - zum Teil fuehlten wir uns wie in einem grossen Aquarium. Unzaehlige Fische in allen erdenkbaren Farben und Groessen schwammen um uns herum. Prachte man ein Stueck Brot mit ins Wasser so wurden schnell aus hunderten tausende von Fischen. Unter all den verschiedenen Arten sahen wir unter anderem gelbe und schwarze ca. 1m lange und pfeilspitze Trompetenfische und unzaehlige in verschiedenen Farben schimmernden Papagaienfische. Diese waren besonders schoen, denn es war einen regelrechte Farbenexplosion. Ebenfalls beeindruckend war eine ca. 1m lange Muraene und aufgepasst: Samira hat Nemo und all seine Freunde gefunden - die waren sooo suess! Sie schwammen in unmittelbarer Naehe zu ihren Weichkorallen, die von der Stroemung hin und her wiegten, um sich bei der kleinsten Gefahr zurueck in die roehrenfoermigen, weiss schimmernden Korallen zu fluechten. Ein senationeller Anblick. Das gesamte Korallenriff bestand aus unzaehligen Weich-, Leder- und Steinkorallen in unterschiedlichen Groessen und Farben. Insgesamt fuhren wir drei Riffe an, wobei wir nicht sagen kann welches schoener war. Dieser Trip war regelrecht ein Highlight unserer Thailandreise und wird fuer immer unvergessen bleiben.
Leider gibt es hiervon keine Bilder, aber selbst die Bilder koennten diese atemberaubende Schoenheit nicht wiedergeben.
Freitag, 14. Dezember 2007
Chapter 2: Thailand - Krabi und Umgebung
Die Provinzhauptstadt Krabi hat ansich nichts sehenswertes zu bieten. Jedoch schon der Weg nach Krabi war einzigartig. Die Provinz ist gepraegt von einer fantastischen Landschaft: steile, aus dem Nichts und zum Teil mehr als 200m emporragende Kalkfelsen, die in verschiedenen Farben zwischen dem satten Gruen der verschiedenen Pflanzen hervorschimmerten, zahlreiche Hoehlen, Wasserfaelle, unberuehrter Dschungel, Korallengaerten und Mangrovensuempfe.
Ueberrascht waren wir von den muslimischen Bewohnern der Stadt, die einen orientalischen Touch in diese Region bringen. Thais mit Kopftuch - ein etwas komischer Anblick.
Noch am ersten Tag organisierten wir unseren ersten Ausflug, der mit einem Kajak in die Magrovensuempfe gehen sollte.
Um 8 Uhr morgens des naechsten Tages ging es mit dem Minibus zu den Mangroven. Dort angekommen stiegen wir in ein Kajak und paddelten los. Da wir noch nie zuvor Mangrovenwaelder gesehen hatten, war es ein fantastischer Anblick und ein besonderes Erlebnis. Wir fuhren zu verschiedenen Langunen, die umgeben von steilen Kalkfelsen lagen, bewachsen von zahlreichen Pflanzen und Baeumen... grandios! Ebenso fuhren wir durch zahlreiche Hoehlen von deren Decken meterhohe Stalaktiten hingen.
Auf der Rueckfahrt nach Krabi besuchten wir noch eine Kautschuk- und eine Ananasplantage. Habt ihr gewusst, dass 40% der Weltproduktion von Kautschuk in Thailand produziert wird? Es gibt hier unzaehlige und riesige Kautschukplantagen!!
Was wir die naechsten Tage machen werden wissen wir noch nicht so genau. Dies haengt sehr vom Wetter ab, da es zugegebenermassen zurzeit nicht das beste Wetter ist. Es ist bewoelkt und regnet hin und wieder. Mal schauen was das www sagt und dann planen wir weiter.
Bis dahin, servus und adios!
Chapter 2: Thailand - Koh Phangan
Am Morgen des 09.12.07 erreichten wir um 10 Uhr erneut mit dem Speed Katamaran die Insel Koh Phangan. Die Ueberfahrt dauerte 1,5h und war sehr angenehm. Die See war ruhig und niemand musste sich uebergeben - Gott sei Dank! Koh Phangan ist mit 168 km2 die zweitgroesste Insel im Golf von Thailand (Ostkueste). 1/3 der Insel besteht aus dschungelbewachsenen Bergen, die sich bis zu 630m erheben - ein wahnsinns schoener Anblick.
Mit dem Pickup-Taxi ging es zur, auf der Nordwest-Seite gelegenen, Mae Hat Bay, die mit der vorgelagerten Insel Ko Ma, die man ueber eine Sandbank erreicht, sehr schoen sein soll. Jedoch stellte sich dies als eine einzige Pleite heraus. Der Anblick der Insel Ko Ma und der Sandbank war zwar wirklich schoen, der Strand war allerdings eine einzige Muellhalde und es stank fuerchterlich - ebenso unser Bungalow. Die Decke des Bungalows bestand aus Palmmatten und war total verschimmelt. Es roch modrig und es war einfach nur eklig. Zudem hatte wir viele nette Freunde als Wohngenossen - genannt Kakerlake. Wir kauften uns Raeucherstaebchen um den Geruch zu uebertoenen und hielten es so eine Nacht hier aus. Als wir am Morgen danach das Meer betrachteten mussten wir zu unserem Erschrecken feststellen, dass es sich in eine puddingaehnliche Masse, bestehend aus Millionen von Quallen, verwandelt hatte. Man sagte uns, diese seien nicht giftig, brennen jedoch fuerchterlich auf der Haut.
Ok, wir packten unsere Sachen und waren raus!! Genug ist genug... neuer Strand, neuer Versuch... und wir hatten Glueck. Wir landeten am Hat Yao Beach, welcher den feinsten Sand hatte, den wir je gesehen hatten - feinster Puder! Der Strand selbst war ca. 1 km lang und einfach unglaublcih schoen. Jedoch waren auch hier vereinzelt Quallen, die uns, ausgenommen am ersten Tag, leider die Schnorchelausfluege zum vorgelagerten Riff vermiessten. Um so mehr zehren wir vom ersten Tag. Das Riff, bestehend aus unzaehligen Steinkorallen und verschiedenen bunten Fischen, war unglaublich beeindruckend! Wir kannte solche Riffe bisher nur aus dem Fernsehen, um so sprachloser waren wir als wir dies in echt bestaunen durften.
Unsere Anlage war ein Traum: ein wunderschoener Garten, sehr nette und saubere Bungalows, ein sehr gutes Bett mit einer richtigen Matraze, Haengematte auf der Terasse des Bungalows, Swimmingpool, privater Strand, gutes Essen und eine unglaublich freundliche Familie, welche die Anlage betrieb. Zudem zwei illegal angestellte Burmesen, die sehr lustig waren. Die Sonne schien, es war heiss und wir relaxten - hier konnte man es aushalten! Die Tage vergingen... jedoch viel zu schnell.
Die Familie organisierte uns die Weiterfahrt nach Krabi, was sehr gut war, denn der Weg zur Westkueste und somit zur Andamanensee verlaeuft stets ueber Surat Thani - der groessten Abzockerstadt des Landes. Gut organisiert hatten wir hier jedoch keine Probleme. Und so erreichten wir am 13.12.07 die Hafenstadt Krabi, welche als Ausgangspunkt zu den zahlreichen vorgelagerten Inseln und Ausflugszielen gilt.
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