Donnerstag, 13. Dezember 2007

Chapter 2: Thailand - Kho Tao

Am 04.12.07 um 20.00 Uhr verliessen wir mit dem Nachtbus Bangkok. Es sollte nun endlich in den Sueden gehen. Sonne, Strand und Meer erwarteten uns. Doch die Reise dort hin sollte lang und abenteuerlustig werden.

Nach 9 Stunden Fahrt, ohne Schlaf, jedoch mit diversen Horrorstreifen-DVDs, erreichten wir schliesslich den Pier in Chumphon. Von hier ging es nach weiteren zwei Stunden mit dem Speed Katamaran nach Kho Tao. Die Ueberfahrt war aber alles andere als angenehm. Zu Beginn der Fahrt schien alles noch sehr annehmlich zu werden, jedoch wunderten wir uns bereits, warum das Bordpersonal so viele Tueten und Toilettenpapier verteilte. Die Erkenntnis kam sehr schnell, als sich ploetzlich vor uns ein aelterer Mann uebergeben musste - und das nicht nur einmal. Schnell wurde aus einem mehrere und danach fast alle - und wir mittendrin im Geschehen, einfach ekelhaft. Krampfhaft versuchten wir uns auf den Film zu konzentrieren, der zurAblenkung im Schiff gezeigt wurde. Das Personal erklaerte uns, dass wir gerade mal 1m hohe Wellen hatten, was voellig normal sei. Ehrlich gesagt, fuehlte es sich an als waeren es fuenf Meter. Das Schiff selbst faehrt jedoch noch bei sieben Meter hohen Wellen, was wir aber sicher nie erleben wollen.

Nach zwei harten Stunden (ohne Uebergeben) kamen wir endlich in Kho Tao an. Uns war zu diesem Zeitpunkt noch nichtt bewusst, dass dies erst der Anfang vom Ende werden sollte. Denn weiter ging es mit einem Pickup Taxi ueber den ca. 300 Meter hohen Berg zur anderen Seite der Insel - der Tanote Bay. Wir lassen bereits in unserem Reisefuehrer, dass es sich um eine unbefestigte Strasse handeln wuerde. Aber was uns da erwartete, haetten wir uns sicher nicht unter unbefestigt vorgestellt. Die Strasse war durchzogen von tiefen Kratern, riesen Spurrillen, immensen Steinen, Baeche durchschnitten sie, Steigungen/Gefaelle jenseits von Gut und Boese... Samira kaempfte um ihr Leben, indem sie versuchte sich krampfhaft festzuhalten, um nicht ueber Bord zu gehen. Ihr Puls war dabei auch jenseits von Gut und Boese. Es war wirklich abentaeuerlich aber seht selbst.

Dafuer wurden wir mit einer malerischen und einsamen Bucht belohnt. Sie war umzogen von gruenen Bergen, steil aufragenden Felsen, geschmueckt von zahrleichen Palmen und diversen anderen Pflanzengattungen. In der gesamten Bucht gab es sechs Bungalow-anlagen, wobei drei von ihnen noch geschlossen waren, da noch Nebensaison war. Aus diesem Grund und wegen der abenteuerlichen Strasse waren wir nahezu alleine in der Bucht. Dies hatte zur Folge, dass wir das teuerste Ressort zum halben Preis bekamen und wir wohnten wie die Koenige. Wir blieben in der wunderschoenen Bucht fuer vier Tage und mussten uns wirklich zwingen aufzubrechen, es war einfach zu schoen. Zu erzaehlen gibt es im Grunde nicht mehr, denn ausser schwimmen, sonnen, faul sein, relaxen, essen, trinken und mit netten Leuten sich zu unterhalten haben wir fast nichts gemacht. Auch wenn wir nicht mehr als diese bezaubernde Bucht gesehen haben ist Kho Tao absolut eine Reise wert.



Am 09.12.07 verliessen wir dann schweren Herzens diese malerische Bucht und somit die wunderschoene Insel Kho Tao. Es ging erneut mit dem Speed Boot Katamaran nach Kho Phangan.

2 Kommentare:

Schustaa hat gesagt…

hey normane!

schön zu lesen dass es euch gut geht! check mal das leela beach wenn ihr auf phangan seid. die bungalows sind absolute ruinen aber die bar ist gut und immer nette leute dort!

Dann lasst euch nicht weiter vom Spass abhalten und wenn euch auf ner full moon party einer ne halbvolle vodkaflasche schenken möchte lehnt einfach dankbar ab!

the banana is watching you!

Anonym hat gesagt…

Sorry mein Freund, leider zu spaet sind schon in Krabi! Aber kannst uns gerne immer Tips hinterlassen. Krabi und Umgebung/Ko Lanta/Ko Phi Phi sind jetzt dran.
Hau rein mein bester see you