Am Morgen des 09.12.07 erreichten wir um 10 Uhr erneut mit dem Speed Katamaran die Insel Koh Phangan. Die Ueberfahrt dauerte 1,5h und war sehr angenehm. Die See war ruhig und niemand musste sich uebergeben - Gott sei Dank! Koh Phangan ist mit 168 km2 die zweitgroesste Insel im Golf von Thailand (Ostkueste). 1/3 der Insel besteht aus dschungelbewachsenen Bergen, die sich bis zu 630m erheben - ein wahnsinns schoener Anblick.
Mit dem Pickup-Taxi ging es zur, auf der Nordwest-Seite gelegenen, Mae Hat Bay, die mit der vorgelagerten Insel Ko Ma, die man ueber eine Sandbank erreicht, sehr schoen sein soll. Jedoch stellte sich dies als eine einzige Pleite heraus. Der Anblick der Insel Ko Ma und der Sandbank war zwar wirklich schoen, der Strand war allerdings eine einzige Muellhalde und es stank fuerchterlich - ebenso unser Bungalow. Die Decke des Bungalows bestand aus Palmmatten und war total verschimmelt. Es roch modrig und es war einfach nur eklig. Zudem hatte wir viele nette Freunde als Wohngenossen - genannt Kakerlake. Wir kauften uns Raeucherstaebchen um den Geruch zu uebertoenen und hielten es so eine Nacht hier aus. Als wir am Morgen danach das Meer betrachteten mussten wir zu unserem Erschrecken feststellen, dass es sich in eine puddingaehnliche Masse, bestehend aus Millionen von Quallen, verwandelt hatte. Man sagte uns, diese seien nicht giftig, brennen jedoch fuerchterlich auf der Haut.
Ok, wir packten unsere Sachen und waren raus!! Genug ist genug... neuer Strand, neuer Versuch... und wir hatten Glueck. Wir landeten am Hat Yao Beach, welcher den feinsten Sand hatte, den wir je gesehen hatten - feinster Puder! Der Strand selbst war ca. 1 km lang und einfach unglaublcih schoen. Jedoch waren auch hier vereinzelt Quallen, die uns, ausgenommen am ersten Tag, leider die Schnorchelausfluege zum vorgelagerten Riff vermiessten. Um so mehr zehren wir vom ersten Tag. Das Riff, bestehend aus unzaehligen Steinkorallen und verschiedenen bunten Fischen, war unglaublich beeindruckend! Wir kannte solche Riffe bisher nur aus dem Fernsehen, um so sprachloser waren wir als wir dies in echt bestaunen durften.
Unsere Anlage war ein Traum: ein wunderschoener Garten, sehr nette und saubere Bungalows, ein sehr gutes Bett mit einer richtigen Matraze, Haengematte auf der Terasse des Bungalows, Swimmingpool, privater Strand, gutes Essen und eine unglaublich freundliche Familie, welche die Anlage betrieb. Zudem zwei illegal angestellte Burmesen, die sehr lustig waren. Die Sonne schien, es war heiss und wir relaxten - hier konnte man es aushalten! Die Tage vergingen... jedoch viel zu schnell.
Die Familie organisierte uns die Weiterfahrt nach Krabi, was sehr gut war, denn der Weg zur Westkueste und somit zur Andamanensee verlaeuft stets ueber Surat Thani - der groessten Abzockerstadt des Landes. Gut organisiert hatten wir hier jedoch keine Probleme. Und so erreichten wir am 13.12.07 die Hafenstadt Krabi, welche als Ausgangspunkt zu den zahlreichen vorgelagerten Inseln und Ausflugszielen gilt.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen