Donnerstag, 22. Mai 2008

Chapter 7: Heimkehr

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel." (Wilhelm Busch)
Unsre Mittel sind nun aufgebraucht, drum machten wir uns wieder auf nach Haus.

Die Reise war für uns eine unbezahlbare Erfahrung. Wir haben viel erlebt, jede Menge gesehen und viele nette Leute kennengelernt.
Aber dennoch: Das Reisen will uns eines lehren: Das Schönste bleibt stets, heimzukehren.

In diesem Sinne: Eure Samira und Euer Norman

Montag, 14. April 2008

Chapter 6: New York


Nach ca. 24h, davon alleine 15h Flug, erreichten wir am 04.04.08 mitten in der Nacht New York. Wir waren völlig kaputt und übermüdet. Der Flug von LA nach New York war einfach nur die Hölle. Wir standen am Gepäckband und warteten und warteten und warteten... Nichts passierte. Wir amüsierten uns bereits darüber und machten Witze, dass sie bei dieser Schrottmühle bestimmt die Gepäckluge nicht aufbekommen. Nach ca. 1h kam endlich ein Angestellter der Fluglinie und sagte uns... na was? Sie bekommen das Flugzeug nicht auf, das Gepäck kann nicht entladen werden!!! Die Nerven lagen bei einigen Gästen blank, es wurde geflucht, Klagen angedroht und vieles, vieles mehr. Es hiess, sie würden das Gepäck nachschicken. Ha ha nicht mit uns, wir warteten. Wir hatten sowieso noch kein Hotelzimmer für diese Nacht, daher entschieden wir uns mit einem starken Kaffee und Donuts zu warten. Und siehe da... auf einmal kamen die Gepäckstücke angefahren. Hat wohl ein starker Mann doch noch die Tür aufbekommen;-)
Nachdem wir ca. 15 Min. auf ein Taxi warten mussten (in der Stadt, die niemals schläft!!!) fuhren wir schliesslich in unser Hostel auf der Upper West Side von Manhatten. Unterwegs sahen wir niemanden, kein Auto, keine Fußgänger, keine Gängster...nichts.
Nach ein paar Stunden erholsamen Schlafs begannen wir unsere große Sightseeing-Tour durch die Stadt der Städte, die insgesamt vier Tage andauern sollte.

Wir besuchten die typischen Highlights der Stadt: Rockefeller Center, Times Square, Empire State Building, Soho, Wallstreet, Brooklyn Bridge, Ground Zero, die unzähligen Shoppingcenter... und vieles vieles mehr.

New York (Manhatten) ist einfach unglaublich!!! Und vor allem einfach zu verstehen. "Quatratisch, praktisch, gut" lautete wohl das Motto der Stadtplaner. Selbst das U-Bahn System war kein Problem. Und das obwohl Manhatten riesig ist... sowohl in seiner Fläche als auch in der Höhe. Selbst die kleinen, "normalen" Gebäude haben bereits 10-15 Stockwerke! Man läuft also permanent durch beeindruckende Strassenschluchten, die mit unzähligen Hochhäusern gesäumt sind! Es ist ein faszienierender, ein grandioser Anblick!



New York (Manhatten) ist einfach eine unglaubliche und vor allem sichere Stadt, die sowohl am Tage als auch in der Nacht faszinierend und einfach der Wahnsinn ist.

Nach 4 erlebnisreichen Tagen war unser Aufenthalt hier in Manhatten auch bereits zu Ende. Am Abend des 07.04.08 ging unser Flug zurück in die Heimat, welche wir am 08.04.08 um 14.00 Uhr wohlauf erreichten. Somit endet hier unsere Reise und uns bleibt nichts mehr anderes übrig als ein finales und letztes Kapitel diesem Blog hinzuzufügen.

Freitag, 11. April 2008

Chapter 5: Fiji - Der Abschied

Es ging zurück zu unserem "Resort" in Nadi. Hier verbrachten wir noch mal 2 Nächte. Am 03.04.08 verließen wir schließlich Fiji in Richtung New York.



Auch wenn wir nur einen kleinen Ausschnitt der faszinierenden Inselwelt von Fiji sehen konnten, so hat uns diese Schönheit regelrecht überwältigt. Kristallklares, warmes und türkisenes Wasser, durchzogen von duzenden kleinen und großen Inseln und umgeben von beeindruckenden Riffen. Abgesehen von Nadi ein traumhaft schönes Land, was jedoch leider von Backpackern und teilweise schlechten Unterkünften versäucht ist!
Wir werden es dennoch stets positiv in Erinnerung behalten.

Chapter 5: Fiji - Bounty Island Resort

Die Geschichte um Bounty Island ist im Grunde schnell erzählt. Wir sind in einer richtigen Backpacker Bude gelandet. Wir sprengten förmlich den Altersdurchschnitt! Das Essen war... sagen wir mal... einfach und rustikal. Fast Food, tagein tagaus!
Die Bungalows waren ok und das Personal war super freundlich. Wir hatten das Glück, dass unser Bungalow ca. 300m vom Hauptgebäude entfernt war. Hier war es ruhig und entspannend. Er war unmittelbar am Meer gelegen mit eigenem Strandabschnitt, eigener Sonnenliege und Hängematte. Das Meer war wieder fantastisch türkisblau und glasklar und die Insel selbst war wunderschön. Wir hatten sie in ca. 15 Min umrundet.



Wir relaxten und genossen die letzten Tage auf Fijis faszinierenden Inseln. Wir blieben drei Tage und trafen schließlich wieder zwei Bekannte (ein schweizer schwules sau lustiges Päärchen) aus dem Octupus Resort, mit denen wir dort die Abende verbrachten.


Das war's eigentlich schon... kurz und knackig... die Geschichte von der Bounty Island!

Chapter 5: Fiji - Die Insel Waya und das Octopus Resort

Nach 4 endlosen Tagen ging es endlich los. Auf hinaus zu den zahlreichen Inseln von Fiji. Von unserem damaligen Skipper (Segeltour, Bay of Island, Neuseeland) bekamen wir den Tip, das Octopus Resort zu wählen. Man kann es auch das Paradies nennen, denn genau das war es. Dieses (der Name Resort wird diesmal gerecht) liegt auf der Insel Waya, der ersten Insel der Yasawa Inselgruppe.

Die Überfahrt dauerte ca. 2 1/2 Stunden und führte an unzähligen traumhaften Inseln vorbei... Island-Sigthseeing Tour sozusagen. Die Zeit verging wie im Fluge und wir kamen im Paradies an. Dieses idyllische, von Bewohnern eines naheliegenden Dorfes aufgebauten Resorts, liegt in der traumhaft schönen und einsamen Bucht mit dem Namen "Likuliku Bay". Vorgelagert ein faszinierendes und farbenfrohes Riff. Wir wohnten in einem schönen Bungalow inmitten eines tropischen Gartens. Wir fühlten uns sofort wohl und bereuten bereits jetzt, dass wir nur vier Tage bleiben würden. Das Resort wurde von einem Australier geleitet, d.h. man spürte den westlichen Einfluss und Standart. Sämtliche Angestellte waren jedoch Bewohner des Dorfes. In gleicher Weiße wie das Resort wuchs, wuchs auch der Standart des Dorfes. (Strom, Wasser, Schulen, ärztliche Versorgung) Eine perfekte Symbiose!


Das Riff war eines der schönsten Aquarien, die wir je gesehen haben. Farbenfrohe Korallen und unzählige Fische. Wir hielten uns jeden Tag für mehrere Stunden im Riff auf, es war einfach zu schön!
Sonne satt, schöner Strand, gutes Essen (das beste, das wir seit langer Zeit gegessen haben), ein Traum von einem Riff, warmes, türkisfarbenes Wasser, nette Leute... was will man mehr? Es war einfach perfekt.


Noch am ersten Abend haben wir mit einem Einheimischen einen Handline Fishing Trip unternommen. Wir fuhren hinaus zu einem Riff bis das Wasser eine Tiefe von ca. 30m erreichte. Unser Skipper schnitt einen Fisch in kleine Stücke, diese an den Haken und los gings. Es dauerte nicht lange und da hatte Samira schon den ersten Fisch am Haken. Einen "White Snapper". Wie stolz sie war!!! (Übrigens: Norman fuhr ohne Fisch nach Hause!) Wir waren eine kleine Gruppe von sechs Leuten und es machte einen riesen Spaß. Kurz bevor wir aufbrechen wollten hatte unser Holländer etwas großes am Haken. Der Fisch zog und wehrte sich, der Holländer brauchte all seine Kraft um ihn einzuziehen. Alle warteten gespannt was es denn nun ist für ein Fisch. Bis plötzlich aus dem Nichts ein 1m großer Riffhai aus dem Wasser sprang. Geschockt und überrascht schrien alle auf: ein Hai, ein Hai. Der Skipper, wie vom Blitz getroffen, rannte zum Holländer: Hold on, hold on... take care! Er nahm die Leine und bat den Holländer sowie alle auf dem Boot in den hinteren Bereich zu gehen, schlichtweg zu gefährlich. Der Hai wehrte sich und der Skipper hatte seine Müh und Not. Doch auf einemal sprang der Hai in einem Satz in unser Boot. Unser Skipper fing an wild zu tanzen... er hatte Angst um seine Füsse.


Nun kommt der prutale Part: mit dem Messer stach der Skipper dem wild zappelten Hai in den Kopf. Immer wieder stach er auf ihn ein. Das Boot füllte sich mit Blut und der Hai hörte einfach nicht auf zu zappeln. Zu dritt hielten wir schließlich den Hai mit aller Kraft fest damit der Skipper zum finalen Stich ins Gehirn ansetzen konnte. Der Hai war tot und wir alle total perplex.
Die Haut des Hais ist der Wahnsinn. Auf der einen Seite (Richtung) sanft und glatt, auf der anderen Seite (Richtung) rau wie Schmirkelpapier. Das Fleisch ist hart und man spürt förmlich die Kraft die in ihm steckte.
Insgesamt holten wir 3 White-, 3 Red-Snapper, 2 keine Ahnung was das war, und den Hai aus dem Wasser. Es sollte uns am nächsten Mittag ein vorzügliches Lunch bescheren. Der Hai war mit Abstand der beste Fisch den wir je gegessen haben!!! Aber auch die anderen Fische wurden vom Koch sehr lecker zubereitet!!

Das Resort boten jeden Abend ein Unterhaltungsprogramm gegen die Langeweile an. Unter anderem fand ein Krabbenrennen, eine Kava-Zeremonie, eine Meke-Vorführung (fijianischer Tanz und Gesang), ein Quizz und viele mehr statt.



Am Tag unserer Abreise bekamen wir zu spüren, was Regenzeit auf Fiji bedeutet. Vom Meer raste eine noch nie gesehene weiße Wand auf uns zu. In einem wirklich atemberaubenden Tempo schlug die Wand auf unsere Bucht ein. Was dann abging ist nahezu unbeschreiblich. Das war kein Regen mehr, das war eine regelrechte Wasserwand die auf uns niederging. Man sah die eigene Hand nicht mehr und es stürmte aus den Vollen. Zum Glück dauerte dieses Unwetter nicht allzu lange an, so dass die Überfahrt zu unserer nächsten Insel recht angenehm war!


Chapter 5: Fiji - Die Ankunft und Nadi

Wie so oft hatte unser Flug mal wieder Verspätung...2h. Wir erreichten Fiji und somit die Stadt Nadi um 18.00 Uhr Ortszeit. Es wurde bereits dunkel und so herzlich wie wir uns es für die Südsee vorgestellt hatten (Blumen, Musik...) war der Empfang nicht. Ganz und garnicht. Massen-Backpacker-Tourismus. In kleine Busse verfrachtet und ab ins Hotel. Aber alles in Fiji-Tempo. Unterwegs ging der Busfahrer noch schnell einkaufen. Wir haben ja schliesslich Zeit.

Wir sind im Nadi Bay Ressort untergekommen. Um Geld zu sparen und weitere Pläne für die Inseln zu schmieden haben wir ein Angebot... bleib 4 Tage bezahl nur 3... angenommen. Der Fehler schlecht hin. Hier darf sich wirklich alles Ressort nennen und von einer Bay war weit und breit nichts zu sehen. Die Stadt, ca. 3km entfernt, absolut nicht sehenswert. Der Strand, ca. 1km entfert, absolut zum Schwimmen und Sonnenbaden nicht geeignet. Beides zusammen außerdem zu gefährlich. Bei Dunkelheit besteht ein Ausgehverbot!!! Tagsüber, nur in die Stadt aber ohne Wertsachen, Rucksäcke... und sich von niemand ansprechen lassen, hieß es! Super, wir sitzen also in unserem "Resort" fest. Ok, schöner Garten, schöner Pool, dennoch ärgerlich. Da draußen warten mehr als 300 traumhafte Inseln auf uns und wir sitzen fest.



Schnell mussten wir zudem feststellen, dass Fiji , obwohl nahezu ein reines Backpacker Land, unverschämt teuer ist - die Fähre leider auch... d.h. Inselhopping - UNBEZAHLBAR. Wir entschieden uns daher, einige wenige, aber speziel ausgesuchte Inseln zu besuchen und jeweils für mehrerer Tage zu bleiben, dennoch grandios teuer.

Um uns die Zeit in unserem "Resort" wenigstens ein wenig zu versüssen haben wir einen Tagesausflug zur "South Sea Island", unserer ersten Insel gemacht. Und was sollen wir schon sagen... der Wahnsinn!!! Wir haben die Insel... hm sagen wir mal in 3min umrundet. Palmen, weißer Sandstrand, türkisenes Wasser, das Meer ruhig und warm wie in der Basewanne (das wärmste Meer in dem wir je geschwommen sind) umgeben von einem herrlichen Korallenriff, strahlend blauer Himmel und natürlich Sonne satt.


Es war einfach herrlich, wir lagen faul in der Sonne, relaxten, gingen schnorcheln, lasen ein Buch, aßen, tranken und die Zeit verging... viel zu schnell. Gegen fünf Uhr abends ging es leider wieder zurück in unser "Resort".

Donnerstag, 20. März 2008

Chapter 4: Neuseeland - letzter Eintrag

Zu schoen war die Zeit... aber irgendwann musste dieser Tag ja mal kommen... dieser, der Tag der Abreise! Heute ist unser letzter Tag in Neuseeland. Morgen, es ist der 21.03.08, geht unser Flug nach Fiji. Und zugegeben, wir werden diesmal nicht nur mit einem heulenden Auge dieses grossartige und wunderschoene Land verlassen muessen.
Was koennte man fuer abschliessende Worte zu diesem Land waehlen... es faellt einem ungemein schwer, die richtigen zu finden. So vielfaelltig wie dieses Land ist, so sollten auch die letzten Worte ausfallen, jedoch welche?
Ein kleines Land, gerade mal 270.000 km2 (zum Vergleich, Deutschland hat 360.000km2) gross und doch diese beeindruckenden Naturauspraegungen: saftig gruene Regenwaelder, schneebedeckte und hohe Berge, gewaltige Gletscher, wilde und raue Surfer-Straende, steile Klippen, tropische und wunderschoene Sandstraende mit tuerkisenem Wasser, aktive Vulkane, Wuesten aus meterhohen Sandduenen, Canyons, eine beeindruckende Tier- und Pflanzenwelt und so vieles mehr.
Es war eine grossartige, eine unvergessliche Zeit mit so vielen Eindruecken und Erfahrungen.

"Time is easy to have, but difficult to forget", wir werden diese Zeit nie vergessen und sie stets in unseren Gedanken tragen!!!

Mittwoch, 19. März 2008

Chapter 4: Neuseeland - Auckland


Am Morgen des 14.03.08 erreichten wir schliesslich Auckland. Bewusst eine Woche vor unserem Abflug nach Fiji, um genuegend Zeit fuer unseren Autoverkauf zu haben. Noch am selben Tag wurden in saemtlichen Backpacker Hostels Flyer ausgehaengt. Bis heute hat noch niemand angerufen!!! Aber zum Glueck gibt es da noch die Automaerkte, wo wir schliesslich am Sonntag uebergluecklich aber zu einem schlechteren Preis unser Auto verkaufen konnten.

Um diese Sorge weniger konnten wir uns den angenehmen Dingen widmen und Auckland und Umgebung ausfuehrlich besichtigen. Auckland ist die groesste Stadt Neuseelands und hier wohnen ca. ein Drittel aller Bewohner Neuseelands. Dementsprechend gross ist die Stadt.
Unter anderem haben wir einen ganz besonderen Ort besucht. Eine kleine wunderschoene Bucht bei Nort Head - Davenport, in welcher Daniel und Pia sich das eheliche Versprechen gaben. Daniel, wusstest du eigentlich, dass du auf einem ehemaligen Militaergebiet mit Kanonen, Bunkern etc. geheiratest hast?



However... man hat von hier aus einen herrlichen Blick auf die Bucht von Auckland, die Skyline und die Umgebung. Absolut eine gute Wahl zum heiraten!!!



Ebenso waren wir auf dem Mt. Eden, einem ehemaligen Vulkan inmitten der Stadt, von welchem man einen 360 Grad Rundumblick auf die Stadt hat. Haeuser so weit das Auge reicht!
Die Stadt selbst (das Zentrum) haben wir natuerlich auch ausfuehrlich besichtigt. Aber ehrlich gesagt, sooo der Hammer ist diese Stadt auch wieder nicht!