Die Catlins, der suedlichste Zipfel von Neuseeland sind gepraegt von ausgedehnten Weidenlandschaften, abertausenden von Schafen, rauhen, hohen Klippen und einer stuermischen See. Ein wenig hat uns die Gegend an Irland bzw. Schottland erinnert - natuerlich ohne die Schafe.
Die Fahrt entlang der Southern Scenic Route war sehr gemuetlich und schoen sowie gespickt von zahlreichen sehenswerten Stops:
Zum ersten waren wir am Nugget Point. Hier liefen wir einen schmalen Weg entlang der hohen Klippen zu einem Leuchtturm. Faszinierend waren insbesondere die hohen Klippen und die stuermische Brandung wie sie mit voller Wucht auf die Felsen traf. Hier sahen wir ebenfalls eine ganze Kolonie von Robben.
Zum ersten waren wir am Nugget Point. Hier liefen wir einen schmalen Weg entlang der hohen Klippen zu einem Leuchtturm. Faszinierend waren insbesondere die hohen Klippen und die stuermische Brandung wie sie mit voller Wucht auf die Felsen traf. Hier sahen wir ebenfalls eine ganze Kolonie von Robben.
Zum zweiten besuchten wir Jacks Blowhole, ein gewaltiges Loch ca. 200m vom Meer entfernt und 55m tief. Hierfuer mussten wir ca. 1h ueber Wiesen, Huegel und viele Schafe herumlaufen. Doert angekommen konnten wir beobachten wie die Wellen der Flut durch eine Hoehle in dieses Loch rasten und dabei einen tosenden Laerm verursachten. Die Wellen krachten an die Felsen und liesen dabei das Wasser meterhoch spritzen.
Zum dritten haben wir die Purakaunui Falls besucht. Da es wohl schon lange nicht mehr geregnet hatte, sind wir nur schnell durch den durchaus schoenen Waldabschnitt zu dem Wasserfall gelaufen, haben laut "ohhh" gesag, liefen zurueck zum Auto und weiter gings.
Ebenso haben wir an den Niagara Faellen gehalten, erwarteten dabei wirklich grossartiges, aber seht selbst... (rechtes Bild) ein toller Scherz;-)
Der letzte grosse Stop an diesem Tag war ein Zeltplatz an der Curio Bay. Der Zeltplatz war super guenstig und das obwohl man wilde Delfine beobachten konnte wie sie in den Wellen der Brandung tanzten und sich mit den Surfern amuesierten. Wir haetten sie stundenlang beobachten koennen... Delfine in freier Wildbahn, total verspielt... einfach zu schoen. Am fruehen Abend sind wir noch zu einem nahe liegenden Strandabschnitt gelaufen, an welchem man - wenn man Glueck hat - die selteste Pinguinart der Welt beobachten kann... die Gelbaugenpinguine. Und wir hatten Glueck!! Nach ca. 1h warten, und es war mal wieder bitter kalt, kam ein Pinguin ueber den felsigen Strand vom Meer gewatschelt. Keine 10m von uns entfernt kam ein Junges aus dem Gebuesch, das daraufhin mit lecker, halb verdautem Fisch gefuettert wurde. Das Junge war einfach zu suess: wenn es zu aufdringlich wurde ist Mutti einfach abgehauen und das Kleine laut protestierend ihr nach. Jedoch war es einfach noch zu tollpatschig und ist immer wieder von den Steinen gerutscht... zack... und wieder umgefallen. Wir haben dieses Naturschauspiel sehr genossen... Delfine und Pinguine an einem Tag... grandios und einzigartig zugleich.
Am naechsten Morgen, dem 04.02.08, ging es nach einer nochmaligen Beonachtungsrunde der Delfine zum Waipapa Point. Dieser ist durch seine Seeloewenpopulation bekannt. Im Grunde ist es durchaus schon ein riesen Glueck ueberhaupt welche zu sehen, denn insgesamt gibt es in Neuseeland nur noch 160 Exemplare. Zwei davon haben wir gesehen. Und diese waren ebenfalls nicht gerade erfreut darueber und haben uns diesmal gar verfolgt. Man glaubt gar nicht wie schnell diese dicken Dinger werden koennen. Danach, im Grunde sah die Kueste aus wie all die anderen, ging es ... oho... und daher ein Topspot... zum suedlichsten Punkt der Insel. Das spektakulaere daran war, dass wir an diesem Punkt naeher an der Antarktis waren, naemlich 4.803km, als am Aequator, naemlich 5.140km. Sozusagen konnten wir das Eis schon riechen.
Nach diesem ueberwaeltigedem Feeling, fast schon in der Antarktis gewesen zu sein, hatten wir es eilig ins Fiordland von Neuseeland zu kommen. Und schon von weitem sahen die hohen Berge, manche schneebedeckt, fantastisch aus. Und da waren wir auch schon... nahezu mittendrin... und fuhren zum Lake Monowai und einem kostenlosen Basic Campingplatz. Die Natur ueberwaeltigend, die Toiletten ueberwaeltigende stinkende Plumsloecher mit Millionen von Fliegen... Basic eben. Dafuer waren wir nahezu allein und bauten unser Zelt direkt am herrlichen See mit Blick auf die waldbedeckten Berge auf. Am Abend als es dunkel wurde machten wir uns ein Lagerfeuer, tranken einen Schluck Wein und die Abenteuerstimmung war perfekt. Der mit Abstand beste Zeltplatz an dem wir bisher naechtigten.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen