Die Passage des Copland-Treks, die wir uns ausgesucht haben, ist insgesamt 35km lang und fuehrte uns durch das Copland-Valley, stets entlang des ... Rivers und durch zahlreiche Fluesse und Baeche hindurch (nasse Fuesse waren vorprogrammiert).
Am Ende des ersten Tages erreicht man das Ende des Tals und somit die Welcome Flat Hut, in welcher wir uebernachteten. Das Sensationelle dabei ist,, hier entspringen die Hot Springs (heisse Quellen), welche vier natuerliche Pools gebildet haben mit unterschiedlichen Temperaturen.
Der Trek selbst ist anfangs noch sehr angenehm, aenderte jedoch nach ca. der Haelfte des Weges seinen Charakter. Einen richtigen Pfad gab es nie, lediglich Hinweisschilder zeigten stets den Weg. Nun ging es bergauf, ueber Stock und Stein, Serpentienen hoch und runter, ueber Baeume und unter sie hindurch und entlang des Flussbettes. Nicht zu vergessen, es ist wirklich erwaehnenswert, wir hatten beide ca. 10-15kg auf dem Ruecken, denn man muss all seine Sachen (Kocher, Essen, Trinken, Schlafsack, Isomatte, Kleidung...) selbst mitbringen.
Nach ca. 7h hatten wir schliesslich die ersten 17,5km hinter uns gebracht und erreichten somit die Welcome Flat Hut. Wir waren total im A.... Das Gute dabei war allerdings, wir waren nicht allein. Am Ausgangspunkt gesellte sich eine Schwedin zu uns. Auf dem Rueckweg gar noch ein Franzose. Es war daher richtig lustig!
Die Muskeln brannten, es hiess daher schnell essen und anschliessend ab in die heissen Pools. Goettlich dieses heisse Wasser, dazu die unschlagbare Kulisse. Die Huette ist umgeben von Bergen und die untergehende Sonne lieferte ein praechtiges Farbenspektrum. Lang dauerte es nicht an diesem Abend und wir schliefen mit ca. 30 anderen Trekkern im selben Raum ein.
Am naechsten Morgen, die Knochen taten hoellisch weh, war Eile geboten. Es war Regen angesagt und wir mussten doch unzaehlige Fluesse ueberqueren, die bei Regen nicht passierbar sind, da es zu gefaehrlich waere und wir daher in den Bergen feststecken wuerden. Nach ca. 3h began es zu regnen. Der Weg verwandelte sich in ein einziges Schlammloch. Von ueberall her kam Wasser den Berg herunter. Kleinste Rinnsale des Vortages verwandelte sich in Baeche, Baeche wurden zu Fluessen und die Fluesse zu gewaltigen Stroeme. Die Kleidung war schnell durchnaesst, in den Schuhen bildete sich sogar ein kleiner See. Wir mussten zum Teil durch beintiefe Baeche hindurch und der Wind peitschte uns den Regen ins Gesicht. Zu viert kaempften wir uns den Pfad entlang, Schritt fuer Schritt, stets dem Ziel entgegen.
Wie auch immer... es war eine klasse Erfahrung, unsere Grenzen wurden zum Teil ausgelotet, es machte unglaublich viel Spass mit unseren Wegbegleitern und... hey... es war einfach genial!!!
Jedoch waren wir auch froh am Abend unser Hostel zu erreichen udn eine heisse Dusche geniessen zu koennen.
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