Freitag, 11. April 2008

Chapter 5: Fiji - Die Ankunft und Nadi

Wie so oft hatte unser Flug mal wieder Verspätung...2h. Wir erreichten Fiji und somit die Stadt Nadi um 18.00 Uhr Ortszeit. Es wurde bereits dunkel und so herzlich wie wir uns es für die Südsee vorgestellt hatten (Blumen, Musik...) war der Empfang nicht. Ganz und garnicht. Massen-Backpacker-Tourismus. In kleine Busse verfrachtet und ab ins Hotel. Aber alles in Fiji-Tempo. Unterwegs ging der Busfahrer noch schnell einkaufen. Wir haben ja schliesslich Zeit.

Wir sind im Nadi Bay Ressort untergekommen. Um Geld zu sparen und weitere Pläne für die Inseln zu schmieden haben wir ein Angebot... bleib 4 Tage bezahl nur 3... angenommen. Der Fehler schlecht hin. Hier darf sich wirklich alles Ressort nennen und von einer Bay war weit und breit nichts zu sehen. Die Stadt, ca. 3km entfernt, absolut nicht sehenswert. Der Strand, ca. 1km entfert, absolut zum Schwimmen und Sonnenbaden nicht geeignet. Beides zusammen außerdem zu gefährlich. Bei Dunkelheit besteht ein Ausgehverbot!!! Tagsüber, nur in die Stadt aber ohne Wertsachen, Rucksäcke... und sich von niemand ansprechen lassen, hieß es! Super, wir sitzen also in unserem "Resort" fest. Ok, schöner Garten, schöner Pool, dennoch ärgerlich. Da draußen warten mehr als 300 traumhafte Inseln auf uns und wir sitzen fest.



Schnell mussten wir zudem feststellen, dass Fiji , obwohl nahezu ein reines Backpacker Land, unverschämt teuer ist - die Fähre leider auch... d.h. Inselhopping - UNBEZAHLBAR. Wir entschieden uns daher, einige wenige, aber speziel ausgesuchte Inseln zu besuchen und jeweils für mehrerer Tage zu bleiben, dennoch grandios teuer.

Um uns die Zeit in unserem "Resort" wenigstens ein wenig zu versüssen haben wir einen Tagesausflug zur "South Sea Island", unserer ersten Insel gemacht. Und was sollen wir schon sagen... der Wahnsinn!!! Wir haben die Insel... hm sagen wir mal in 3min umrundet. Palmen, weißer Sandstrand, türkisenes Wasser, das Meer ruhig und warm wie in der Basewanne (das wärmste Meer in dem wir je geschwommen sind) umgeben von einem herrlichen Korallenriff, strahlend blauer Himmel und natürlich Sonne satt.


Es war einfach herrlich, wir lagen faul in der Sonne, relaxten, gingen schnorcheln, lasen ein Buch, aßen, tranken und die Zeit verging... viel zu schnell. Gegen fünf Uhr abends ging es leider wieder zurück in unser "Resort".

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